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Feiern ohne Ende: Hunderttausende bei Stierhatz in Pamplona


Neun Tage Feiern, ohne Pause: Hunderttausende Menschen kommen jedes Jahr zur traditionellen Stierhatz nach Pamplona. Für viele bedeutet das Stiertreiben eine einzige große Party: „Es ist super hier. Spanien ist wirklich toll. Die Leute sind echt nett. Ich will Spaß haben, ein bisschen die Kultur kennen lernen, die Sonne genießen und mit den Stieren mitlaufen.“

Jeden Morgen werden mehrere Stiere durch die Altstadt von Pamplona getrieben. Die waghalsigen Rennen dauern meist nur wenige Minuten. Dennoch ist das Risiko hoch: Jedes Jahr gibt es zahlreiche Verletzte, manchmal auch Tote. Die Touristen Jonathan und Ben erzählen:
„Echt zum Angst kriegen!“
Ben: „Aber es ist echt super!“
Jonathan: „Das ist verrückt!“
Ben: „Das Adrenalin schießt dir in die Adern, das ist unglaublich!“
Jonathan: „Ja, unglaublich! So etwas habe ich noch nie gespürt. Das Adrenalin ist noch da. Ich zittere!“

Der US-Autor Ernest Hemingway hat das Fest rauschhaft beschrieben und so in der ganzen Welt bekannt gemacht. Schon bei seinem ersten Aufenthalt in Pamplona im Jahr 1923 verfiel er der Stierhatz. Neunmal kehrte er zurück in die Stadt – und stieg jedes Mal im Hotel La Perla ab. Fernando Hualde ist dort Rezeptionist: „Hemingway hat uns in der ganzen Welt bekannt gemacht, durch seine Aufenthalte hier während der Stierhatz. Und er hatte immer sein Zimmer in unserem Hotel.“

Robert Mykle, ein Tourist, weiss: „Viele hier kommen wegen Hemingway. Vor allem die Engländer.“ Nach dem Stierrennen wird getanzt und Sangria getrunken – und das neun Tage ohne Pause. Jedenfalls für die, die noch können.

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