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Den Winter auf Kreta verbringen

KretaEin Sprichwort besagt: Viele Menschen haben eine Uhr, die Kreter jedoch die Zeit. In der Hauptsaison, wenn Touristen die Insel bevölkern, verlieren aber auch die Kreter ein wenig von ihrer Zeit und sehen hin und wieder auf die Uhr. Anders, wenn die die letzten Charterflüge Anfang November eingestellt werden und nur wenige Touristen nach Kreta kommen. Im Winter zeigt sich die ursprüngliche Mentalität der Kreter besonders deutlich. Das Leben ist langsamer auf der Insel, ruhiger, ohne Hektik, gelassen und voll Lebensqualität. Und die Landschaft zeigt sich in dieser Jahreszeit besonders reizvoll. Auch die klare weite Sicht bezaubert, die Luft, das Meer.

Ruhige Beschaulichkeit contra buntes Treiben

Wer im Winter Ruhe und Beschaulichkeit sucht, einen Gang zurückschalten möchte, findet die entsprechenden Bedingungen an der Südküste. Die meisten Hotels und Restaurants sind geschlossen, doch das Leben der Einheimischen ist umso reger. An der Südküste sind auch die Sonnenstunden gesichert und das Wasser des Lybischen Meers weist noch angenehme Temperaturen auf. Teilhaben am gelassenen Leben der Kreter ist zu dieser Jahreszeit möglich. Gastfreundlich, offen und freundlich begegnen die Einheimischen den Touristen, besonders im Winter, wenn sie ihre Zeit wiedergefunden haben. Das Zentrum des Lebens bilden die Kafenios und Tavernen. Mitunter braucht es Geduld, bis das Essen serviert wird, doch die Zeit wird deshalb nicht lang. Schnell ist auch ein Tourist in ein Gespräch verwickelt, die Sprache ist kein Hindernis. Wenn dann der kretische Wein auf den Tisch kommt, ist ohnehin jede sprachliche Barriere gebrochen. Doch auch, wer bunteres Treiben bevorzugt, findet in Kreta die richtigen Plätze in den Städten. Chania etwa, vor der bezaubernden Kulisse des von Schnee bedeckten Idagebirges, oder Rhetimno und Psiloritis, lassen mit ihrem Angebot keine Langeweile aufkommen. Museen, sakrale und historische Bauten, Restaurants, Bars, Einkaufszentren, jeder findet, wonach er Lust hat.

Weihnachtsstimmung auf Kreta

Das Weihnachtsfest hat auf Kreta nicht den gleichen Stellenwert wie in Mitteleuropa. Zentrales kirchliches Fest ist hier das Osterfest. Seit einigen Jahrzehnten finden sich jedoch in den Orten, meist im Bereich der Kirche oder auf zentralen Plätzen Krippen, die zu Beginn der Weihnachtszeit aufgestellt werden. Sie zeugen nicht selten von der sprichwörtlichen kretischen Handwerkskunst. Und wer auf Kreta am Heiligen Abend auf ein Geschenk wartet, der wartet vergebens, denn geschenkt wird in der Nacht von 31. Dezember auf den 1. Jänner, dem Festtag des Heiligen Vassilios. Dazu gibt es den Vassilis-Kuchen, in dem eine Münze eingebacken ist. Wer das Stück mit der Münze erhält, wird mit Glück gesegnet sein. Auch Weihnachtsbäume sind eine Seltenheit. Symbol der kretischen Weihnacht sind mit Lichtern geschmückte Schiffe, Symbole für den Heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute.

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